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Oliver Bukowski

Oliver Bukowski


Österreichische Erstaufführung in einer Koproduktion mit dietheater Künstlerhaus

Gast Begreif euch einer, ihr seid fantastisch! Man sollte euch einlegen und ausstellen, lange macht diese Lebensform nicht mehr…

Gast Ich möchte mich entschuldigen, ich weiß auch nicht, was in mich gefahren ist. Wie Ihr Mann da… also Sie müssen wissen, ich bin Witwer. Nein: nein, ich bin nicht Witwer, Doktor freilich auch nicht, also wie soll ich sagen, ich wurde…also kurz: ich hatte nicht allzu viel Glück in solchen Sachen. Nicht dass ich nicht gerne allein bin, aber irgendwas, ich mein: könnten Sie sich vorstellen, dass eine Frau mit mir…

Sie Nein.

Gast (traurig) Genau.

Edith Ja, ich will.

Jutta Genau so sagst du das im Kreisstädtlichen vor dem Amt und dann, dann geht ein Kopilot nicht anders, als dass du dich hin und wieder mit ihm ins Bett legst…und abwartest, bis es vorbei ist. Denk einfach an was Schönes dabei. Und wenn er säuft, sorg dafür, dass immer reichlich im Hause ist; er ist dann schneller tot…Und jetzt geh, er wartet schon.

>>> Oliver Bukowski für GÄSTE mit dem Mülheimer Dramatikerpreis 1999 ausgezeichnet! <<<

Termine

26. Oktober bis 9. November 2000 / dietheater Künstlerhaus

Besetzung

mit Michael Beerman Heidi Leupolt Julia Malik Ernst Christian Mathon Oliver Nitsche Wolfram Rupperti Alexandra Sommerfeld Susi Stach Eduard Wildner

Inszenierung Sabine Mitterecker
Raum und Licht Notker Schweikhardt
Kostüm Maria-Theresia Bartl Vera Winkler
Dramaturgie Uwe Mattheiß
Choreinstudierung Paul Hille
Regieassistenz Ulf Dückelmann und Wolfgang Schuster

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Presse

„Die Idylle entpuppt sich in diesem spannungsgeladenen wie verstörenden Stück als menschliche Kampfzone, die die Regisseurin mit einem exzellenten Ensemble perfekt in Szene setzt.“ | news 

„Oliver Bukowski hat ein aufregendes, verstörendes Stück geschrieben, das Sabine Mitterecker im Künstlerhaus intensiv und präzise in Szene gesetzt hat. Ein sehr gutes, homogenes Ensemble führt Bukowskis Text in den bewusst langsamen, mitunter stilisierten Bildern zum Triumph.“
Peter Jarolin | Kurier

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Texte

Blühende Landschaften, flexible Menschen, bewegliche Ziele.

Ein durch Rezession verödeter Landstrich.


Ein Ort fern von den belebenden Strömen der Information und des Kapitals. Eine Insel beinahe, aber keine der Seligen. Die alte Ordnung ist zusammengebrochen, eine neue hat noch nicht Tritt gefasst. Zwei junge Leute sind „motiviert“, Erich und Kathrin ergreifen die Initiative. Ein alter Saustall wird zum Hotel. Nun können die Gäste kommen, um aus der Ödnis eine blühende Landschaft zu machen. Die Möglichkeit zu scheitern ist in ihrem Entwurf nicht vorgesehen. Sie hoffen auf die belebenden Kräfte des Marktes. Aber sie verkennen, dass die persönlichen und moralischen Ziele, die sie in ihrem Hotelprojekt verfolgen, am Markt nicht notiert werden. Dem Zwang zum Profit entgeht keiner.

Als sich endlich ein Gast als „Sendbote der Konjunktur“ in die Einöde verirrt, führt gerade die vermeintliche Rettung in die Katastrophe. Für die „blühenden Landschaften“ fehlt das gesellschaftliche Rüstzeug. Die Idylle ist zur Kampfzone geworden. U.M. 2000

Preise

Für GÄSTE wurde Oliver Bukowski mit dem Mülheimer Dramatikerpreis 1999 ausgezeichnet.

Weitere Beteiligte

Choreinstudierung Paul Hille Regieassistenz Ulf Dückelmann und Wolfgang Schuster

Fotos @theater.punkt

Aufführungsrechte Gustav Kiepenheuer Theater und Medien

Fördergeber

Mit freundlicher Unterstützung Kulturabteilung der Stadt Wien MA7  .KUNSTbundeskanzleramt