Frost

von Thomas Bernhard

1. Dezember 19 I Shakespeare Theater Danzig
21. Dezember 19 | Nationaltheater Tirana

FROST im Theater – zehn Jahre nach der Premiere im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mumok) ist die im Jahr 2010 mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnete Erfolgsproduktion erstmals im Theater zu sehen. Sabine Mitterecker adaptiert ihre Spielfassung des ersten Romans von Thomas Bernhard für die „Austrian Week“ (Tydzień Austriacki) im Teatr Szeskspirowski (GTS) in Danzig mit Andreas Patton in der Originalbesetzung (deutsch mit polnischer Simultanübersetzung).

Regie: Sabine Mitterecker
Klangregie: Wolfgang Musil
Kostüm: Maria Theresia Bartl
Dramaturgie: Uwe Mattheiss

Nach zwei Spielserien im mumok (2009/10), Tirol Panorama Innsbruck, Deichtorhallen Hamburg (2011), Kunsthalle Krems (2012), Film-Screenings 2019 in Wien und Kiew geht die Reise mit FROST nach Danzig weiter.

Nächste Station :
21. Dezember Nationaltheater Tirana/Albanien Festival der
„Allianz zum Schutz des Theaters“ (Aleanca për Mbrojtjen e Teatrit)
 
Weitere Informationen unter Produktionen/Frost (2009)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

PRESIDENTET

von Werner Schwab

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am 15. und 16. Juni 2019 im Theater Rabenhof

in albanischer Sprache mit deutschen Übertiteln 
Gastspiel des Nationaltheaters Tirana auf Einladung von THEATER.punkt in Kooperation mit Rabenhof Theater

Regie und Bühne: Sabine Mitterecker
Kostüme: Sofi Kara
Regieassistenz: Endri Çela
Übersetzung ins Albanische: Jonila Godole
Produktion Rabenhof: Abdula Dervisoski

Kartenreservierungen: +43 1 7128282
Vorverkauf im Rabenhof Theater Dienstag  – Freitag 14-18 Uhr

www.rabenhoftheater.com

Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 
Mit freundlicher Unterstützung
des Bundeskanzleramtes und des Bundesministeriums f. Europa, Integration und Äußeres

 

GLÜCKLICHE TAGE

von Samuel Beckett

And if for some strange reason no further pains are possible, why then just close the eyes – she does so – and wait for the day to come – opens eyes – the happy day to come when flesh melts at so many degrees and the night of the moon has so many hundred hours. (Happy days)

9. – 24. Mai 2019 in der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman

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Alexandra Sommerfeld, Günter Rainer | Inszenierung Sabine Mitterecker

Klangregie Wolfgang Musil, Ausstattung Alexandra Pitz, Dramaturgie Uwe Mattheiß,
Regieassistenz Julia Thym, Ausstattungsassistenz Veronika Harb
Produktion Tereza Kotyk
Artwork Eva Dranaz / 3007
  

Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

Sommerfeldreihe
 
„Glückliche Tage“ (1961) ist ein Meilenstein moderner Dramatik. Das Stück hat nicht ein Staubkorn angesetzt. Wie Winnie…über das schreckliche Wunder am Leben zu sein palavert, rückt einem zu Leibe.“ 
Das zeichnet Mitterecker Regiekunst aus: sie vermag mit einfachen Mitteln große Wirkung zu erzielen. Sommerfeld, das Epizentrum des rund 90-minütigen Theaterabends, füllt die Rolle mit Grandezza.“  Wiener Zeitung

„Im langgestreckten, hellen Raum der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman inmitten er großformatigen Bilder von Hermann Nitsch inszeniert Sabine Mitterecker „Glückliche Tage“ von Samuel Beckett (1906-1989). Quasi als Ausstellung einer Ikone, die es neu zu betrachten gilt. Die Premiere der zweiaktigen Tragikomödie…ist mit Begeisterung aufgenommen worden.“ Tanzschrift

 
 
 Something Magical May Happen

Samuel Becketts Todestag jährt sich heuer zum 30. Mal. Vor einem halben Jahrhundert wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Der feierlichen Preisverleihung 1969 in Stockholm blieb er fern wie Jahrzehnte nach ihm Elfriede Jelinek. Beckett spricht durch seine Werke und fordert das Theater heraus bis in die Gegenwart. Er hat es in der Abstraktion auf die Spitze getrieben und es so konsequent wie kaum ein anderer nach ihm von der Last befreit, die Welt zu bebildern, Geschichten zu erzählen oder gesicherte Bedeutungen davon zu vermitteln, wovon die Rede ist. Sätze werden zu Fragmenten, Worte und Bedeutungen gehen keine stabilen Verhältnisse mehr ein. Sie öffnen vielmehr ein ganzes Spektrum von Welt-Möglichkeiten.

Für Schauspieler*innen bedeuten Becketts Reduktion aufs Einfachste zugleich das Schwerste. „Please don’t act!“ – findet sich als Eintrag in seinen eigenen Regiebüchern. Wenn man den Worten erlaubt, durch den Körper wie durch ein Gefäß hindurch zu atmen, so beschrieb Billie Withelaw, die 1979 in Becketts Inszenierung von „Glückliche Tage“ die Winnie spielte, ihre Erfahrungen mit dem Dichter als Regisseur, „something magical may happen“.

Becketts Spiel sensibilisiert Zuschauer*innen und Zuhörer*innen bis heute für ihre jeweilige Gegenwart und deren Verwerfungen. Eine Schicht aus Staub und Verehrung, die ein halbes Jahrhundert Rezeptionsgeschichte über diese Texte gelegt haben, kann getrost gelüftet werden. Die Arbeit mit „Glückliche Tage“ wird zur Untersuchung dessen, was von der Moderne noch übrig ist und welche Horizonte die Kunst in ihr der Zukunft vorauswirft.

Die Regisseurin Sabine Mitterecker verlegt ihre Bestandsaufnahme mit Alexandra Sommerfeld und Günter Rainer vom Theater in die Kunstgalerie.
 
Interview mit Sabine Mutterecker auf Radio dispositiv
 
 
Glückliche Tage

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DIE PRÄSIDENTINNEN

von Werner Schwab
am 15. und 16. Juni 2019 im Theater Rabenhof

in albanischer Sprache mit deutschen Übertiteln |
Gastspiel des Nationaltheaters Tirana auf Einladung von THEATER.punkt in Kooperation mit Rabenhof
 

PRESIDENTET – DIE PRÄSIDENTINNEN

von Werner Schwab
erstaufgeführt in albanischer Sprache am
Teatri Kombetar Eksperimental „Kujtim Spahivogli“ in Tirana

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Adriana Tolka, Foto: Klea Mani 

 Mit Adriana Tolka, Eni Jani, Ermira Gjata
Regie und Bühne: Sabine Mitterecker
Premiere am 28. April 2018 
weitere Vorstellungen ab September 

 

Elfriede Jelinek: SCHATTEN (Eurydike sagt)

Termine im Salzlager Hall
Saline 18 / 6060 Hall in Tirol
Auf Einladung von Innsbruck International in Kooperation mit Osterfestival Tirol

Sa / 17. März 2018 / 18:00 Uhr
So / 18. März 2018 / 20:00 Uhr

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 Mit Sarah Melis, Christina Scherrer, Alexandra Sommerfeld
 

Inszenierung Sabine Mitterecker Klangregie Wolfgang Musil Dramaturgie Uwe Mattheiß

Leichtfüßig und spannend KURIER
gelingt meisterlich DER STANDARD

hervorragende Schauspielerinnen KRONEN ZEITUNG 


Ausstattung Notker Schweikhardt
Regieassistenz Moritz Tonn
Tonassistenz Wagner Felipe Dos Santos
Produktion Siglind Güttler, Bernhard Werschnak
Assistenz Innsbruck Susanne Preißl
Pressebetreuung Barbara Pluch
Grafik 3007

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg
Vorstellungsdauer: 90 Minuten
Für weitere Informationen: 
www.innsbruckinternational.com
www.osterfestival.at

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Orpheus, der große Sänger der griechischen Mythologie und Eurydike sind Inbegriff eines Liebespaares. Nach ihrem Tod durch den Biss einer Schlange dringt er vor bis in den Hades, um sie zurückzuholen. Als er sich nach ihr umblickt, verschwindet sie für immer ins Reich des Todes – er bleibt in Trauer unter den Lebenden zurück. Soweit der Mythos, wie wir ihm in der Oper von Monteverdi bis Offenbach, in der Literatur von Vergil, über Ovid bis Rilke immer wieder begegnen.

Was aber, wenn Eurydike gar nicht zurück will? Was, wenn sie die angebotenen weiblichen Identitätsentwürfe, die alle nur vom Begehren eines anderen abgeleitet sind, verweigert und ablegt wie die Kleider der vergangenen Saison? Die männlichen Erlösungsphantasien verlieren ihren Reiz und die Schatten des Hades den Schrecken. Es bleibt das Glück des Nicht-Mehr-Angeschaut-Werden-Müssens. Elfriede Jelinek nähert sich dem Orpheus-Mythos von der Rückseite – sie spielt in SCHATTEN (Eurydike sagt) mit der Möglichkeit einer unmöglichen Sprechposition, in der das Objekt der Begierde selbst zur Sprache gelangt.


Mitterecker unternimmt mit Schatten eine Hörbarmachung ohne illustratorische Ambitionen. Es sind schließlich die Redepositionen in den Jelinek-Texten, die die dramatische Essenz ausmachen…
In der ehemaligen Sargerzeugung F23 (wie passend) nützt Sabine Mittereckers Inszenierung die abgerockte Patina der Industriehalle.
Das Publikum bewegt sich frei als mäandernde Menge, in die die Schauspielerinnen immer wieder Redeschneisen schlagen und den von Witzen unterwanderten Text so am Atmen halten.
Margarete Affenzeller / Der Standard

Interview mit Sabine Mitterecker / Margarete Affenzeller / Der Standard

Leichtfüßig und spannend: „SCHATTEN (Eurydike sagt)“ von Elfriede Jelinek
Mitterecker hat gekonnt die heiteren, ironischen Passagen herausgearbeitet. Ein wuchtiger, würdiger Abend.
Thomas Trenkler / Kurier

…mit den hervorragenden Schauspielerinnen Sarah Melis, Christina Scherrer, Alexandra Sommerfeld und dem Klangregisseur Wolfgang Musil in Wien-Liesing…eindrucksvoll!
Florian Krenstetter / Kronen Zeitung

 

Wie eine Partitur verteilt Regisseurin Mitterecker den Text auf drei Schauspielerinnen. Glasklar (…) die Sprache, präzise und pointiert. 
Petra Paterno / Wiener Zeitung

Sabine Mitterecker teilt den Text auf drei Schauspielerinnen auf…Ihre durch Mikroports verstärkten Stimmen schweben, auch wenn man gerade nicht weiß, wo sich die Körper dazu befinden, wie Schatten im Raum. Der fein gearbeitete Text wirkt dadurch umso frischer, und alle drei Eurydiken erhalten plastische Persönlichkeiten, denen man nur allzu gerne ihr eigenes Rockkonzert gönnt.
Martin Pesl / FALTER 


Elfriede Jelinek’s SCHATTEN (Eurydike sagt) | SHADOWS (Eurydice speaks) at F23

on August 31th, September 1th, 3th, 5th 2017


What Mitterecker attempts in SHADOWS is to make things audible without any ambition to illustrate. For after all it is the redepositions in Jelinek’s texts that amount to their dramatic essence…
Staged at F23, a former coffin factory (how fitting!), Sabine Mitterecker’s production makes use of the industrial building’s ratty patina.
The audience freely moves about as a meandering crowd into which the actresses cut their swaths of speech over and over again, ensuring that the text, pervaded with witticisms, is kept breathing.
Margarete Affenzeller / Der Standard

Light-footed and suspenseful: SHADOWS (Eurydice speaks) by Elfriede Jelinek
Mitterecker has skilfully carved out the cheerful, tongue-in-cheek passages. A powerful, worthy evening.
Thomas Trenkler / Kurier

… staged in Vienna’s 23rd district of Liesing with the superb actresses Sarah Melis, Christina Scherrer, and Alexandra Sommerfeld and sound director Wolfgang Musil… impressive!
Florian Krenstetter / Krone

Similar to a score, stage director Mitterecker has divided the text up among three actresses. The language is crystal-clear […], precise and pointed.
Petra Paterno / Wiener Zeitung

Sabine Mitterecker splits the text up among three actresses… Their voices, amplified by microports, float through the space like shadows, even if one has no idea where the bodies belonging to them are located at the moment. The impression of the subtly worked text is thus all the fresher, with all of the three Eurydices receiving tangible personalities to each of whom one would more than happily grant their own rock concert.
Martin Pesl / FALTER

translated by Brigitte Willinger


17. März 2018 / 18. März 2018 Salzlager Hall in Tirol
Premiere: 13. Oktober 2016 im F23.wir.fabriken 1230 Wien Breitenfurter Strasse 176
Gastspiel: 20. Mai 2017 im ODEION Salzburg
Wiederaufnahme: 31. August, 1., 3. und 5. September 2017 im F23.wir.fabriken


 

Über das Vermessen von Textflächen

Von Uwe Mattheiß
Mit SCHATTEN (Eurydike sagt) folgt Elfriede Jelinek den Spuren von Ovid, Monteverdi und Sigmund Freud. Entlang der Grenzen der Sprache unternimmt die Nobelpreisträgerin eine Expedition ins Unbewusste, an den Ort der Beschränkungen dessen, was wir für unsere Freiheit halten. Schatten wirft die Welt vor allem dort, wo das Licht der Vernunft hell erstrahlt. Die Aufklärung bringt neue Mythen hervor.

Einer dieser Mythen der Neuzeit ist das perfekte Paar, Mann und Frau als ideale Ergänzung, die vollständige Aufteilung der Welt in polare Einheiten. Sein Held ist Orpheus, der antike Sänger, dessen Magie Flüsse zum Stillstand bringt und die Grenzen des Todes überwindet.

Im 17. und 18. Jahrhundert ist er der Star der noch jungen Opernliteratur, in der bildenden Kunst ist das 19. Jahrhundert sein Jahrhundert. Was sagt eigentlich Eurydike dazu, die er mit seiner Kunst aus dem Hades ins Leben zurückholen will? Ihr gelten die schönsten Liebesschwüre der Musikgeschichte, von ihr selbst hört man über die Jahrhunderte wenig. Hat wieder einmal ein Mann eine Frau zum Verstummen gebracht?

Männerphantasien

Die Gründe liegen möglicherweise noch tiefer. Im antiken Mythos taucht Eurydike erst spät auf. Kulturgeschichtliche Befunde orten den Ursprung der Sängergestalt womöglich im Schamanen einer Mysterienreligion und seine Gefährtin als drogengestützte Erscheinung einer Unterweltgottheit. Sie wird in der späteren Überlieferung allmählich zu seiner treuen Gattin rationalisiert. Eine, die sich in die Projektionen des männlichen Begehrens fügt und diesen Platz als ihre Identität annimmt.

Die weiblichen Stimmen bei Elfriede Jelinek sagen zum Ende hin dezidiert nein dazu. Was zwischenzeitlich durchaus schwer fällt, locken doch Komplimente, Treueschwüre, Pensionsansprüche und eine „gut gefüllte Liebesbrieftasche“. Mr. Right scheint näher zu kommen, aber niemand geht mit. Die romantic comedy findet nicht statt. Dennoch ist der Hades bei Jelinek keine Sphäre der Entsagung, sondern ein lustvoller Ort unverhoffter Freiheiten, an dem das letzte Wort „ich bin“ lauten kann – ohne Namen, ohne Attribut, ohne Bestimmung.

Nach der Identität

Wort für Wort entwirrt Jelinek in ihrer Sprachkomposition das Geflecht aus unbewussten Prägungen und realen Machtverhältnissen, das die Geschlechter gleichermaßen aneinander fesselt und voneinander entfernt. Es ist ihr Verdienst, das Theater von der Fiktion der „Menschendarstellung“ befreit zu haben, vom Abbilden der von einem Erleben durchgängig motivierten „Figur“. Dennoch ist hier kein Satz ohne Körper. Jeder einzelne Satz entfaltet ein So-Sein, das möglich, ja beispielhaft, aber eben nicht zwingend ist und im Fortgang der Komposition jederzeit widerrufen werden kann.

Die zweifache Nestroypreisträgerin Sabine Mitterecker hat sich in ihrer Inszenierung mit Sarah Melis, Christina Scherrer und Alexandra Sommerfeld auf den Weg gemacht, die Topografie von Jelineks „Textflächen“ zu vermessen. Sie legen Zug um Zug die Strukturen der Komposition frei und entschlüsseln darin die Wege, Sprache als Klang im Raum zu entfalten. Die Präsenz der Körper und die Bilder, die Sprache evoziert, verleihen ihr für die gemeinsam geteilte Zeit der Aufführung eine fragile Existenz jenseits der Schrift, die für den Moment mit allen Sinnen erfahrbar wird.

Hades in der Sargfabrik

Das Theater geht mit SCHATTEN (Eurydike sagt) im F23 in die Fabrik, so wie es mit Sabine Mittereckers Erfolgsproduktion FROST von Thomas Bernhard (2009-2012) ins Museum gegangen ist. Es schafft neue Situationen in neuen Räumen mit seinen ureigenen Mitteln. Es erschließt verborgene Potentiale einer Architektur, die einmal anderen Zwecken diente und gruppiert ihre Funktionen zeitweilig neu – allein durch die Präsenz der Schauspielerinnen und die Entfaltung ihres akustischen Umfelds durch die Klangregie von Wolfgang Musil, unterstützt durch Licht und minimale Eingriffe in den Raum.

In der ehemaligen Sargfabrik berührt das Theater die im unaufhaltsamen Wandel begriffene Sphäre der Produktion. Hier an der einstigen Peripherie der Stadt, die gerade dabei ist zu einem Brennpunkt ihrer Ausbreitung zu werden, markiert sie den Anspruch der Kunst gegenüber der Logik wirtschaftlicher Verwertung.

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