Rechnitz

von Elfriede Jelinek
in bosnisch/kroatisch/serbischer Sprache mit englischen Untertiteln – Erstaufführung

SARTR Theatre of War Sarajevo und Nationaltheater HNK Mostar in Kooperation mit THEATER.punkt
Erste Zusammenarbeit eines bosnischen mit einem kroatischen Theater nach dem Bosnienkrieg
 
Inszenierung Sabine Mitterecker
Bühne Sabina Trnka
Kostüm Lena Samardciz
 
Premiere Sarajevo am 18. Februar 2022
Premiere Mostar am 25. Februar 2022

 

SHADOW. Eurydice says

von Elfriede Jelinek, Übersetzung Gitta Honegger
in Vorbereitung | in preparation

Solo-performance in englischer Sprache
mit Sarah Melis, Inszenierung Sabine Mitterecker, Klangregie Wolfgang Musil
 
Termine ab Herbst 2021
Premiere am 25. November in London
©Elena Zaucke

©Elena Zaucke

 

Jenseits der Wand

MARLEN HAUSHOFER
eine Hommage
mit Ursula Strauss, eingerichtet von Sabine Mitterecker

Donnerstag, 28. Oktober 2021
Informationen und Karten über: „Wachau in Echtzeit


 

NÄCHSTE TERMINE

24. Juli 2020 18:00 Uhr  Bühne am Naschmarkt 
25. Juli 2020 20:00 Uhr  Zirkuswiese in Alterlaa

HAUS DER ANTIKÖRPER aus DIE GROSSE ZOOLOGISCHE PANDEMIE von 
NATASCHA GANGL

szenische Lesung mit Jeanne-Marie Bertram und Christina Scherrer
eingerichtet von Sabine Mitterecker
 
Im Rahmen von „Wien dreht auf! – Kultursommer 2020
 

Frost

von Thomas Bernhard

1. Dezember 19 I Shakespeare Theater Danzig
21. Dezember 19 | Nationaltheater Tirana

FROST im Theater – zehn Jahre nach der Premiere im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mumok) ist die im Jahr 2010 mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnete Erfolgsproduktion erstmals im Theater zu sehen. Sabine Mitterecker adaptiert ihre Spielfassung des ersten Romans von Thomas Bernhard für die „Austrian Week“ (Tydzień Austriacki) im Teatr Szeskspirowski (GTS) in Danzig mit Andreas Patton in der Originalbesetzung (deutsch mit polnischer Simultanübersetzung).

Regie: Sabine Mitterecker
Klangregie: Wolfgang Musil
Kostüm: Maria Theresia Bartl
Dramaturgie: Uwe Mattheiss

Nach zwei Spielserien im mumok (2009/10), Tirol Panorama Innsbruck, Deichtorhallen Hamburg (2011), Kunsthalle Krems (2012), Film-Screenings 2019 in Wien und Kiew geht die Reise mit FROST nach Danzig weiter.

Nächste Station :
21. Dezember Nationaltheater Tirana/Albanien Festival der
„Allianz zum Schutz des Theaters“ (Aleanca për Mbrojtjen e Teatrit)
 
Weitere Informationen unter Produktionen/Frost (2009)

 

PRESIDENTET

von Werner Schwab

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am 15. und 16. Juni 2019 im Theater Rabenhof

in albanischer Sprache mit deutschen Übertiteln 
Gastspiel des Nationaltheaters Tirana auf Einladung von THEATER.punkt in Kooperation mit Rabenhof Theater

Regie und Bühne: Sabine Mitterecker
Kostüme: Sofi Kara
Regieassistenz: Endri Çela
Übersetzung ins Albanische: Jonila Godole
Produktion Rabenhof: Abdula Dervisoski

Kartenreservierungen: +43 1 7128282
Vorverkauf im Rabenhof Theater Dienstag  – Freitag 14-18 Uhr

www.rabenhoftheater.com

Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 
Mit freundlicher Unterstützung
des Bundeskanzleramtes und des Bundesministeriums f. Europa, Integration und Äußeres

 

GLÜCKLICHE TAGE

von Samuel Beckett

And if for some strange reason no further pains are possible, why then just close the eyes – she does so – and wait for the day to come – opens eyes – the happy day to come when flesh melts at so many degrees and the night of the moon has so many hundred hours. (Happy days)

9. – 24. Mai 2019 in der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman

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Alexandra Sommerfeld, Günter Rainer | Inszenierung Sabine Mitterecker

Klangregie Wolfgang Musil, Ausstattung Alexandra Pitz, Dramaturgie Uwe Mattheiß,
Regieassistenz Julia Thym, Ausstattungsassistenz Veronika Harb
Produktion Tereza Kotyk
Artwork Eva Dranaz / 3007
  

Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

Sommerfeldreihe
 
„Glückliche Tage“ (1961) ist ein Meilenstein moderner Dramatik. Das Stück hat nicht ein Staubkorn angesetzt. Wie Winnie…über das schreckliche Wunder am Leben zu sein palavert, rückt einem zu Leibe.“ 
Das zeichnet Mitterecker Regiekunst aus: sie vermag mit einfachen Mitteln große Wirkung zu erzielen. Sommerfeld, das Epizentrum des rund 90-minütigen Theaterabends, füllt die Rolle mit Grandezza.“  Wiener Zeitung

„Im langgestreckten, hellen Raum der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman inmitten er großformatigen Bilder von Hermann Nitsch inszeniert Sabine Mitterecker „Glückliche Tage“ von Samuel Beckett (1906-1989). Quasi als Ausstellung einer Ikone, die es neu zu betrachten gilt. Die Premiere der zweiaktigen Tragikomödie…ist mit Begeisterung aufgenommen worden.“ Tanzschrift

 
 
 Something Magical May Happen

Samuel Becketts Todestag jährt sich heuer zum 30. Mal. Vor einem halben Jahrhundert wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Der feierlichen Preisverleihung 1969 in Stockholm blieb er fern wie Jahrzehnte nach ihm Elfriede Jelinek. Beckett spricht durch seine Werke und fordert das Theater heraus bis in die Gegenwart. Er hat es in der Abstraktion auf die Spitze getrieben und es so konsequent wie kaum ein anderer nach ihm von der Last befreit, die Welt zu bebildern, Geschichten zu erzählen oder gesicherte Bedeutungen davon zu vermitteln, wovon die Rede ist. Sätze werden zu Fragmenten, Worte und Bedeutungen gehen keine stabilen Verhältnisse mehr ein. Sie öffnen vielmehr ein ganzes Spektrum von Welt-Möglichkeiten.

Für Schauspieler*innen bedeuten Becketts Reduktion aufs Einfachste zugleich das Schwerste. „Please don’t act!“ – findet sich als Eintrag in seinen eigenen Regiebüchern. Wenn man den Worten erlaubt, durch den Körper wie durch ein Gefäß hindurch zu atmen, so beschrieb Billie Withelaw, die 1979 in Becketts Inszenierung von „Glückliche Tage“ die Winnie spielte, ihre Erfahrungen mit dem Dichter als Regisseur, „something magical may happen“.

Becketts Spiel sensibilisiert Zuschauer*innen und Zuhörer*innen bis heute für ihre jeweilige Gegenwart und deren Verwerfungen. Eine Schicht aus Staub und Verehrung, die ein halbes Jahrhundert Rezeptionsgeschichte über diese Texte gelegt haben, kann getrost gelüftet werden. Die Arbeit mit „Glückliche Tage“ wird zur Untersuchung dessen, was von der Moderne noch übrig ist und welche Horizonte die Kunst in ihr der Zukunft vorauswirft.

Die Regisseurin Sabine Mitterecker verlegt ihre Bestandsaufnahme mit Alexandra Sommerfeld und Günter Rainer vom Theater in die Kunstgalerie.
 
Interview mit Sabine Mutterecker auf Radio dispositiv
 
 
Glückliche Tage

©3007


 

DIE PRÄSIDENTINNEN

von Werner Schwab
am 15. und 16. Juni 2019 im Theater Rabenhof

in albanischer Sprache mit deutschen Übertiteln |
Gastspiel des Nationaltheaters Tirana auf Einladung von THEATER.punkt in Kooperation mit Rabenhof