Elfriede Jelineks „Schatten“ im F23 gelingt meisterlich!

Wir planen die Wiederaufnahme!

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Mitterecker unternimmt mit Schatten eine Hörbarmachung ohne illustratorische Ambitionen. Es sind schließlich die Redepositionen in den Jelinek-Texten, die die dramatische Essenz ausmachen…
In der ehemaligen Sargerzeugung F23 (wie passend) nützt Sabine Mittereckers Inszenierung die abgerockte Patina der Industriehalle.
Das Publikum bewegt sich frei als mäandernde Menge, in die die Schauspielerinnen immer wieder Redeschneisen schlagen und den von Witzen unterwanderten Text so am Atmen halten.                                                                        
Margarete Affenzeller / Der Standard

 

Leichtfüßig und spannend: „SCHATTEN (Eurydike sagt)“ von Elfriede Jelinek
Mitterecker hat gekonnt die heiteren, ironischen Passagen herausgearbeitet. Ein wuchtiger, würdiger Abend.
Thomas Trenkler / Kurier

 

…mit den hervorragenden Schauspielerinnen Sarah Sanders, Christina Scherrer, Alexandra Sommerfeld und dem Klangregisseur Wolfgang Musil in Wien-Liesing…eindrucksvoll!          
Florian Kronstädter / Krone

 

Wie eine Partitur verteilt Regisseurin Mitterecker den Text auf drei Schauspielerinnen. Glasklar (…) die Sprache, präzise und pointiert. 
Petra Paterno / Wiener Zeitung

 

Sabine Mitterecker teilt den Text auf drei Schauspielerinnen auf…Ihre durch Mikroports verstärkten Stimmen schweben, auch wenn man gerade nicht weiß, wo sich die Körper dazu befinden, wie Schatten im Raum. Der fein gearbeitete Text wirkt dadurch umso frischer, und alle drei Eurydiken erhalten plastische Persönlichkeiten, denen man nur allzu gerne ihr eigenes Rockkonzert gönnt.
Martin Pesl / FALTER
Weitere Termine: wir informieren Sie ab Februar/März 2017 über weitere Vorstellungstermine.

 

Über das Vermessen von Textflächen

Von Uwe Mattheiß

Mit SCHATTEN (Eurydike sagt) folgt Elfriede Jelinek den Spuren von Ovid, Monteverdi und Sigmund Freud. Entlang der Grenzen der Sprache unternimmt die Nobelpreisträgerin eine Expedition ins Unbewusste, an den Ort der Beschränkungen dessen, was wir für unsere Freiheit halten. Schatten wirft die Welt vor allem dort, wo das Licht der Vernunft hell erstrahlt. Die Aufklärung bringt neue Mythen hervor.

Einer dieser Mythen der Neuzeit ist das perfekte Paar, Mann und Frau als ideale Ergänzung, die vollständige Aufteilung der Welt in polare Einheiten. Sein Held ist Orpheus, der antike Sänger, dessen Magie Flüsse zum Stillstand bringt und die Grenzen des Todes überwindet.

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SCHATTEN (Eurydike sagt)

von Elfriede Jelinek

mit Sarah Sanders Christina Scherrer Alexandra Sommerfeld

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Bild: ©3007wien

Inszenierung Sabine Mitterecker
Klangregie Wolfgang Musil
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Karten

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Premiere 13. Oktober 2016 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen 18. /20. /23. und 25. Oktober, 3. und 5. November 19.30 Uhr
Abendkasse jeweils ab 18.30

Vollpreis:  € 27,–
Ermäßigt: € 16,–
Liesing-Karte: € 23.–

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